




nach William Shakespeares "Der Sturm"
Eigenproduktion | Schauspiel
Vorstellungen:
bis 7. März immer Do, Fr, Sa um 20 Uhr
Eine abgelegene Insel. Ariel, Caliban und Prospero auf der Suche nach Wahrheit in einer gemeinsamen Erinnerung, die immer in Bewegung ist, wie das Meer. Wie lässt sich ein Zukunftsbild denken, das nicht ausschließlich katastrophisch ist? Familienaufstellung. Rollenverteilung. Wer die Realität beherrschen will, muss die Fiktion in den Griff bekommen. Aber alles scheint schnurstracks auf ein echtes Gewitter hinaus zu laufen, denn Prosperos Machtanspruch basiert auf Zwang und Unterwerfung. Wunden, Narben, Träume, sich haltende Hände. Wie will man gelebt haben? Zeit für ein Konzept vom Aufhören?
Shakespeares Sturm ist eine Geschichte, in der es nicht um den Besitz absoluter Macht geht, sondern darum, dass ein Mensch sie aufgibt. Zeitlos in der Thematik von Aneignung und Kontrolle der Welt, tragikomisch im Scheitern, poetisch und tiefgründig wie der Marianengraben. Wir spielen in eigener Übersetzung und Bearbeitung für ein Generationen übergreifendes Publikum und verschmelzen dafür Schauspiel, Klang- und Videokunst, Papier- und Figurentheater.
"wilder Theater-Cocktail: bildgewaltig, überraschend, temporeich. (…) mitreißend bis spooky (…) großer, langer Applaus für einen Abend, der einmal mehr zeigt, wofür dieses Pasinger Theater immer noch steht: Neugier und Leidenschaft." (IN-München)
"Große Magie (...) betörende Collage, welche immer wieder die Erwartungen der Zuschauer provoziert (...) überraschende Bilder, Klangteppiche und markabrer Humor" (Donaukurier)
"Es geht um die Aufarbeitung der Vergangenheit. (...) Da mischen sich Utopien und Dystopien. (...) Gut oder böse - welche Deutung ist gültig?" (Münchner Feuilleton)




Komödie von Ingrid Lausund
Koproduktion | Schauspiel
Vorstellungen:
März
12. / 13. / 14. / 19. / 20. / 21. / 26. / 27. / 28.
jeweils 20 Uhr
BIN NEBENAN von Ingrid Lausund – eine Tragikomödie in sieben Monologen, multipel persönlich gespielt von Christine Garbe. Hier treffen Wellnessmomente auf Panikattacken, lustvolle Fantasien auf internalisierten Rassismus und Plüschzebras auf das löchrige soziale Netz unserer Gesellschaft. Menschen von nebenan offenbaren ihre Ängste und kämpfen um ihre Würde; sie entlarven Denkmuster und legen Gefühle frei in einer Welt, in der alle neben sich zu stehen scheinen im erbitterten Streben nach Status und Individualität. Ein abgründig packender Theaterabend, in dem die pure Absurdität des Daseins das Publikum zum Staunen, Lachen und Erkennen verführt.
"Da passiert aus einfachsten Schauspielmitteln heraus großes Theater." (Abendzeitung)
"Standing Ovations für ein grandioses Solo." (IN München)
"Christine Garbe brilliert im theater VIEL LÄRM UM NICHTS in ebenso witzigen wie tiefgründigen Monologen."
(Donaukurier)
mit: Christine Garbe
Regie: Georg Büttel








