




nach William Shakespeares "Der Sturm"
Eigenproduktion | Uraufführung der Fassung
Premiere:
17. Januar 2026, 20 Uhr (ausverkauft)
Vorstellungen:
22. Januar bis 7. März
immer Do, Fr, Sa um 20 Uhr
Eine abgelegene Insel. Ariel, Caliban und Prospero auf der Suche nach Wahrheit in einer gemeinsamen Erinnerung, die immer in Bewegung ist, wie das Meer. Wie lässt sich ein Zukunftsbild denken, das nicht ausschließlich katastrophisch ist? Familienaufstellung. Rollenverteilung. Wer die Realität beherrschen will, muss die Fiktion in den Griff bekommen. Aber alles läuft schnurstracks auf ein echtes Gewitter hinaus, denn Prosperos Machtanspruch basiert auf Zwang und Unterwerfung. Wunden, Narben, Träume, sich haltende Hände. Wie will man gelebt haben? Zeit für ein Konzept vom Aufhören?
Shakespeares Sturm ist eine Geschichte, in der es nicht um den Besitz absoluter Macht geht, sondern darum, dass ein Mensch sie aufgibt. Zeitlos in der Thematik von Aneignung und Kontrolle der Welt, tragikomisch im Scheitern, poetisch und tiefgründig wie der Marianengraben. Wir spielen in eigener Übersetzung und Bearbeitung für ein Generationen übergreifendes Publikum und verschmelzen dafür Schauspiel, Klang- und Videokunst, Papier- und Figurentheater.







