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31 Jahre theater
VIEL LÄRM UM NICHTS

 
   
"...zart schwebendes Kabinettstück
über die Liebe in Zeiten des Untergangs..."

(Münchner Feuilleton)
Premiere 3. Mai 2014 | 20 Uhr

Vorstellungen:
Jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr
Mai: 08., 09., 10.; 15., 16., 17.; 29., 30., 31.
Juni: 12., 13., 14.
Juli: 03., 04., 05.; 10., 11., 12.

DIE STÜHLE
(Les Chaises)

EINE TRAGISCHE FARCE
von
Eugène Ionesco

Deutsch von Jacqueline und Ulrich Seelmann-Eggebert
Rechte THEATER VERLAG DESCH GmbH

Andreas Seyferth | Margrit Carls

Regie Eos Schopohl | Assistenz Eva Maria Reichert
Raum Lucia Nußbächer/Aylin Kaip | Kostüm Johannes Schrödl
Ton Wolfgang Obrecht | Licht Jo Hübner

Ein Mann und eine Frau im zarten Alter von etwa Hundert;
ein Turm auf einer Insel im Nirgendwo; eine letzte Fete,
zu der das Paar die Menschheit geladen hat
(zumindest den mit Rang und Reichtum gesegneten Teil),
um eine letzte Botschaft (bzgl. Rettung der Welt) zu verkünden,
vielmehr verkünden zu lassen von einem Profi-Redner.
Die Besucher strömen, die Alten schleppen die Titelhelden herbei,
spielen für sich und die Gäste ihre letzten Spiele, bereden
die letzten Dinge, tanzen ihr letztes Tänzchen, sogar der Kaiser
lässt sich blicken – oder auch nicht:
Denn in Wirklichkeit ist da niemand...

Schaurig komisch: Einsamkeit, Größenwahn, Sehnsucht, Ohnmacht,
Wort- und Gefühls-Gespinste: sinnlos ins Leere laufend. Doch,
Gott (glänzt auch durch Abwesenheit) sei Dank:
Wir sind im Theater, alles ist Spiel,
und gespielt wird, was uns dem Leben näher bringt:
Dem, was darin wirklich und unwirklich, sichtlich abwesend
und unsichtbar anwesend ist. Ein Aus-Blick ins Nichts, den Ionesco bietet:
Doch vielleicht ist auch das Nichts nur (viel Lärm um) eine Illusion:
Alles ist Spiel, und es spielt im Irrenhaus...
Der Blick eines "Befremdeten" auf den existentiellen Aberwitz
menschlichen Lebens - und ein grandioses Endspiel
vom 'Klassiker des Absurden'.

Ich ziehe den Ausdruck des Befremdlichen dem des Absurden vor.
Ionesco


Diese beiden Alten sind lächerliche Verlierer der Gesellschaft,
aber zwischen ihnen ist Liebe. Und in dieser Welt gibt es
nur zwei essentielle Dinge: die Liebe und den Tod.
Das heißt: die Liebe kann den Tod töten.

Ionesco


 

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Trailer DIE STÜHLE