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30 Jahre theater
VIEL LÄRM UM NICHTS

 
   

Premiere 27. August 2011 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 29. Oktober
Jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

"Mehr können ein Theaterstück und dessen Inszenierung nicht leisten.
Berührend, stellenweise leicht und heiter,
stellenweise dramatisch und verzweifelt –
die ganze menschliche Gefühlspalette
wurde auf der Bühne sichtbar."
theaterkritiken.com

DACHLAWINE
(Der Gefangene der Second Avenue)

EINE SCHWARZE KOMÖDIE
von
NEIL SIMON

Deutsch von Gerty Agoston
Rechte S. Fischer Verlag

Andreas Seyferth | Ute Pauer
Hannelore Gray
| Inga Dechamps

Regie: Winni Victor | Raum/Licht: Stephan Joachim
Kostüm: Johannes Schrödl
Sounddesign: Kai Taschner
Künstlerische Mitarbeit: Astrid Polak

Was ist hochkomisch, berührt und hat Biss?
Antwort: ein Klassiker von Broadway-Kultautor NEIL SIMON.
('Sonny Boys', 'Ein seltsames Paar', 'Barfuß im Park')

Dieser geht so:
Edna und Mel sind ein Paar. In den besten Jahren.
Kinder aus dem Haus, gehobener Wohlstand.
Allerdings: Edna hats nicht ganz leicht mit Mel.
Denn der ist nicht der Nervenstärkste.
'Großstadtneurotiker' wäre zutreffend.
Worüber immer ein Mensch sich aufregen kann, regt Mel sich auf.
Als da (auszugsweise) wären: das Wetter, die Nachbarn, die Klospülung.
Als eines schlimmen Tages das Fass überläuft,
hält der Wahnsinn Einzug ins 14. Stockwerk der Second Avenue
(Upper East Side, New York City).
Aus Hausfrau Edna wird eine Alleinverdienerin –
was den Gatten mental auch nicht weiter bringt.
Der Psychotherapeut kostet ein Vermögen.
Der Pleitegeier kreist.
Gott sei Dank hat Mel zwei liebe Schwestern,
die sich Gedanken darüber machen,
was ein Mensch so zum Leben braucht…
Und am Ende ist auch an Edna der tägliche Irrsinn
der Überlebenskämpfe im Dschungel der Metropole
nicht spurlos vorübergegangen…

Der schwarzen Komödie mit der hohen Pointendichte
und den geschliffenen Dialogen merkt man ihr Alter
(40 Jahre!) nicht im Geringsten an.
Wie auch: Produzieren die fabelhaften Zeiten
doch immer neue Mels und Ednas…

EDNA
Was hältst du von ein bisschen Therapie?
Vielleicht brauchst du nur jemanden,
der dir eine Zeitlang zuhört?
MEL
Ich weiß nicht mehr, wo ich bin und wer ich bin, Edna, ich... bin verloren. Ich brauche keinen Analytiker. Ich brauche das Fundbüro.

 

>>> Fotos der Aufführung

>>> Presse

 

Für Inhaber des München-Passes stellen wir pro Aufführung
ein Kontingent von 3-Euro-Karten zur Verfügung -
bitte vorher reservieren!

Flyer: Martina Körner