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30 Jahre theater
VIEL LÄRM UM NICHTS

 
   
Franz Grillparzers
MELOHORRORMUSICDRAM

DIE AHNFRAU
Premiere: 31. Januar 1991

Regie: Andreas Seyferth
Regieassistenz: Astrid Wild
Musik: Gert Wilden / Michael Popp
Bühne + Licht: Anette Richter
Maske: Susanne Staudinger

 

 

mit
Graf Zdenko von Borotin
Achim Höppner
Berta
Margrit Carls
Jaromir
Stephan Hoffmann
Günther
Tonio von der Meden
Boleslav
Klaus Kessler
Ein Hauptmann
Hans Mayer
Ein Soldat
Michael Popp

Live-Musik
Michael Popp

GÜNTHER
Also harret sie seit Jahren
Auf des Hauses Untergang...
BERTA
Ist 's Wahrheit, was der Alte spricht?
GRAF
Was ist wahr, was ist es nicht?
Lass uns eignen Wertes freuen
Und nur eigene Sünden scheuen.

AHNFRAU
Öffne dich, du stille Klause,
Denn die Ahnfrau kehrt nach Hause!

Aber so, jetzt bin ich nun einmal der Schicksalsdichter! Als ob es kein Schicksal gäbe?
Sie, ich, jeder hat sein Schicksal... Glaub ich etwa an Gespenster,
weil die Leute im Stück daran glauben?
... Zugleich sollte die Deutschen in ihrer abgeschmackten Gründlichkeit
nie den Unterschied zwischen Poesie und Prosa, noch den Umstand vergessen,
dass ein Trauerspiel, so traurig es sein mag,
doch immer auch ein Spiel bleibt.
Grillparzer, Selbstbiographie

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