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  • Szenen einer Ehe
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    Uraufführung 30. Dezember 2020 | 20 Uhr

    Silvestervorstellungen 17 und 20 Uhr
    Ab 2. Januar bis 6. März 2021
    Immer DO, FR, SA | 20 Uhr

    Turandot
    nach Carlo Gozzi
    mit Anleihen bei Friedrich Schiller

    Arno Friedrich
    TRUFFALDINO
    alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
    Melda Hazirci
    TURANDOT
    Mario Linder
    KALAF
    Margrit Carls
    KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
    Alexander Wagner
    BARACH, ADELMA

    Regie Andreas Seyferth
    Assistenz Tanja Goldmann
    Übersetzung/Fassung Margrit Carls
    Raum Peter Schultze
    Kostüm Johannes Schrödl
    Klangdesign Kai Taschner
    Lichtdesign Jo Hübner
    Technik Max Reitmayer
    Flyer/Plakat Martina Körner

    Man erzählt sich so allerlei.
    Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

    Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.
    Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
    So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist.

    Mögen die Spiele beginnen!
    Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.

    Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
    Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

    >>> Eintritt

    Für Inhaber des München-Passes
    stellen wir ein Kontingent von 3-Euro-Karten zur Verfügung -
    bitte vorher reservieren!

    >>> Fahrplanauskunft