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    "Im Theater Viel Lärm um Nichts inszenierte Eos Schopohl diesen Meilenstein des absurden Theaters mit Andreas Seyferth und Margrit Carls als zart schwebendes Kabinettstück über die Liebe in Zeiten des Untergangs. [...] Auch wenn der Autor am Ende die bittere Absurdität allen Strebens entlarvt, bleibt diese zauberhaft leichte Aufführung ein Bekenntnis zum Weitermachen. Wie es ja auch die freien Künstler tun."
    Münchner Feuilleton.
    "...ein virtuos kauziges Paar ... existenziell ... irrwitzig komisch ... berührend auch und vor allem in der Komik ... ein poetischer Hochgenuss ... zauberhafte visuelle Überraschungen ... Momente der Melancholie und der (Sprach-) Verwirrung von ganz besonderem Zauber ... Derartiges wird sich wohl auch in der hochkarätigen Münchner Theaterlandschaft so schnell nicht wiederholen."
    theaterkritiken.com


    Wiederaufnahme 26. Juni 2020 | 20 Uhr

    Vorstellungen bis 31. Juli | Jeweils DO, FR | 20 Uhr
    Ausnahme: 23. Juli | Beginn 19:30 Uhr
    Vorstellungen 1. bis 15. August | Jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

    Die Aufführung dauert eine Stunde.
    Gerne kommen wir im Anschluss
    mit Ihnen ins Gespräch!

    DIE STÜHLE
    (Les Chaises)

    EINE TRAGISCHE FARCE
    von
    Eugène Ionesco

    Deutsch von Jacqueline und Ulrich Seelmann-Eggebert
    Rechte Theater-Verlag Desch GmbH, Berlin | www.theaterverlagdesch.de

    Andreas Seyferth | Margrit Carls

    Regie Eos Schopohl | Assistenz Eva Maria Reichert
    Raum Lucia Nußbächer | Stühle Aylin Kaip
    Kostüm Johannes Schrödl
    Ton Wolfgang Obrecht
    Licht Jo Hübner

    Ein Mann und eine Frau im zarten Alter von etwa Hundert;
    ein Turm auf einer Insel im Nirgendwo; eine letzte Fete,
    zu der das Paar die Menschheit geladen hat
    (zumindest den mit Rang und Reichtum gesegneten Teil),
    um eine letzte Botschaft (bzgl. Rettung der Welt) zu verkünden,
    vielmehr verkünden zu lassen von einem Profi-Redner.
    Die Besucher strömen, die Alten schleppen die Titelhelden herbei,
    spielen für sich und die Gäste ihre letzten Spiele, bereden
    die letzten Dinge, tanzen ihr letztes Tänzchen, sogar der Kaiser
    lässt sich blicken – oder auch nicht:
    Denn in Wirklichkeit ist da niemand...

    Schaurig komisch: Einsamkeit, Größenwahn, Sehnsucht, Ohnmacht,
    Wort- und Gefühls-Gespinste: sinnlos ins Leere laufend. Doch,
    Gott (glänzt auch durch Abwesenheit) sei Dank:
    Wir sind im Theater, alles ist Spiel,
    und gespielt wird, was uns dem Leben näher bringt:
    Dem, was darin wirklich und unwirklich, sichtlich abwesend
    und unsichtbar anwesend ist. Ein Aus-Blick ins Nichts, den Ionesco bietet:
    Doch vielleicht ist auch das Nichts nur (viel Lärm um) eine Illusion:
    Alles ist Spiel, und es spielt im Irrenhaus...
    Der Blick eines "Befremdeten" auf den existentiellen Aberwitz
    menschlichen Lebens - und ein grandioses Endspiel
    vom 'Klassiker des Absurden'.

    Ich ziehe den Ausdruck des Befremdlichen dem des Absurden vor.
    Ionesco


    Diese beiden Alten sind lächerliche Verlierer der Gesellschaft,
    aber zwischen ihnen ist Liebe. Und in dieser Welt gibt es
    nur zwei essentielle Dinge: die Liebe und den Tod.
    Das heißt: die Liebe kann den Tod töten.

    Ionesco


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