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  • Spiegelungen - Lichtreflexe
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    Premiere 15. Juli 2017 | 20 Uhr

    Bis 16. September
    Jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

    BEN HUR
    von Rob Ballard
    Deutsch von Frank Sahlberger

    Mit
    Katharina Friedl

    Ben Hur, Schafhirte, Waise u. v. a.
    Wolfgang Haas

    Messalla, Schafhirte u. v. a.
    Armin Hägele

    Cäsar, Alma Ben Hur u. v. a.
    Sebastian Sash

    Waise, Bill Hur, Arrius u. v. a.

    Regie
    Philipp Weiche
    Raum
    Peter Schultze
    Kostüm
    Johannes Schrödl
    Klangdesign
    Kai Taschner
    Lichtdesign
    Jo Hübner

    Rechte: LITAG Theaterverlag, München

    Was zum Teufel ist los im Imperium?
    Die Judäer tanzen der Besatzungsmacht auf der Nase herum!
    Noch dazu ist für ein exzeptionelles Reich wie das Römische
    im gelobten Land außer reichlich Sand nichts zu holen.
    Und dann das:
    Ben Hur (jüdischer Prinz, Buch- und Filmheld)
    wird von seinem Jugendfreund Messala (fieser Verräter
    und Römer-Knecht) wider besseres Wissen als Verschwörer verurteilt -
    zu lebenslänglich Galeere. (Obwohl Wikipedia behauptet,
    dass es diese Strafe im antiken Rom gar nicht gab,
    die Galeeren seien von Vollprofis gerudert worden.)
    Ben Hur, der eigentlich eine Frau ist, erweist sich als äußerst tough;
    anlässlich einer Seeschlacht rettet er (oder sie)
    dem Galeerenkommandierenden mit Namen Arrius
    das Leben, woraufhin dieser ihn (oder sie) adoptiert.
    Ben Hur lernt Rom und die Liebe kennen.
    Der Geliebte ist leider Cäsar
    ,
    und wie wir in der Schule gelernt haben,
    sind die Iden des März seine Deadline.
    Hass und Rachedurst zerfressen unsere Heldin,
    und so steuern wir unvermeidlich auf
    das spektakulärste Wagenrennen aller Zeiten zu...

    Mächtige missbrauchen Macht,
    Balken biegen sich unter zentnerschweren Lügen,
    Widerstand wird plattgemacht,
    eine Frau maßt sich Stärke an,
    Volk grölt und schweigt:
    Die letzten zweitausend Jahre verzeichnen
    im Menschheitsbuch keinen wirklichen Fortschritt.

    So erkennen wir auch in BEN HUR die altbekannten Muster;
    mühelos unterscheiden wir die Guten von den Bösen -
    sogar ohne erklärende Einordnung hilfreicher Eliten
    bleiben hinsichtlich der Message dieses Werkes keine Fragen offen.
    Geschweige denn Wünsche.

    Der Autor, Regisseur und ehemalige Straßenkünstler ROB BALLARD,
    ein offenbar an "Monty Python" geschulter Brite,
    setzt bei der Umsetzung des "unaufführbaren Monumentalschinkens"
    ***
    auf ein so unzulänglich wie leidenschaftlich nach Größe strebendes
    Darsteller-Quartett nebst ahnungslosem Regisseur.
    Es muss also was werden - auf alle Fälle ein heillos ausgelassener,
    absurder Spaß mit einer Extraportion Slapstick...!

    Im Übrigen beteuern die Beteiligten, dass während der Proben
    keine Pferde zu Schaden kamen.

    *** BEN HUR
    basiert auf einer Idee von Ballard und Eddie Izzard
    und wurde 1996 von der PERFORMANCE THEATRE COMPANY in London
    überaus erfolgreich uraufgeführt; was den damaligen Intendanten des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen Ulrich Burkhardt dazu veranlasste,
    das Stück nach "Europa" zu holen. Rob Ballard inszenierte es 1997; es war fast
    drei Spielzeiten hindurch ausverkauft. In der Meininger Inszenierung war unser
    BEN HUR-Regisseur Philipp Weiche der MESSALA [Die Freunde von theater VIEL LÄRM UM NICHTS kennen ihn als Behringer in DIE NASHÖRNER].

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    >>> Eintritt

    Für Inhaber des München-Passes
    stellen wir ein Kontingent von 3-Euro-Karten zur Verfügung -
    bitte vorher reservieren!

    BITTE BEACHTEN SIE:
    Bei der Vorstellung BEN HUR ist an der Kasse nur Barzahlung möglich!

    >>> Fahrplanauskunft